SCHAU….8 / 2023
zeitgenössische Kunst als Impulsgeberin im Büroalltag
section.a: Kurator:in und Projektleiter:in gemeinsam mit dem KUNSTHAUS : KOLLITSCH
Die Verhandlung der menschlichen Natur ist Kernthema der heurigen Jahresausstellung in der Firmenzentrale der Unternehmensgruppe Kollitsch. Mehr als 80 Werke zeitgenössischer Künstler:innen spüren Fragen nach den Grundparametern unserer Existenz nach. Dafür greifen die beteiligten Künstler:innen genauso die „Conditio humana“, das menschliche Sein im Kontext seiner Umgebung, wie die Auswirkungen des menschlichen Handelns auf sein Umfeld auf - befeuert und verstärkt durch die aktuellen politischen wie ökologischen Krisen und sozialen Ungleichheiten. Gesellschaftliche Kritik und künstlerische Poesie gehen dabei eine ungeahnte Verbindung ein, die im Zusammenspiel einen unerwarteten, überraschenden visuellen Kosmos bilden.
Auftraggeber:in: KUNSTHAUS : KOLLITSCH, Leitung: Magdalena Koschat
Künstler:innen: Thomas Arnolds, Brandy Brandstätter, Christopher Bucklow, Natalie Czech, Ines Doujak, Jan Paul Evers, Michela Ghisetti, Antonio Girbé|, Dorothee Golz, Vivian Greven, Bernadette Huber, Eva Jospin, Robert Kunec, Alina Kunitsyna, Hans Kupelwieser, Margaret Lansink, Tina Lechner, Mevlana Lipp, Constantin Luser, Joel Meyerowitz, Sissa Micheli, Jürgen Münzer, Loredana Nemes, Hans Op de Beeck, Fabian Ramirez, Julia Scher, Eva Schlegel, Stefanie Seufert, Paul Spendier, Wolfgang Walkensteiner, Clemens Wolf
Ausstellung: 30.09.2022 bis 07.07.2023, KUNSTHAUS : KOLLITSCH, Klagenfurt/ Celovec
14. bis 16. Oktober 2026
Bei den österreichischen Museumstagen in Eisenstadt hält Andreas Krištof am Donnerstag, den 15.10., die ICOM-Keynote „Wie Museen erzählen (können)“. Anhand von zwei Kärntner Ausstellungsbeispielen zeigt er auf, wie Vielstimmigkeit nicht als Ziel, sondern als Ausgangspunkt einer Debatte verstanden werden kann.
Seine Keynote plädiert für gesellschaftliche Verantwortung statt vermeintlicher Neutralität. Museen sollen historische Fakten klar benennen und Räume öffnen, um anderen das Erzählen zu ermöglichen.
Mehr Information hier.
11. Februar bis 08. November 2026
Literatur ist mehr als nur Text. Sie ist ein sozialer Raum, ein Ort der Aushandlung, der Erinnerung und der Imagination. Sie entsteht im Schreiben, entfaltet sich im Lesen und gewinnt ihre gesellschaftliche Relevanz im Teilen, Diskutieren und Erfahren.
Vor diesem Hintergrund kuratieren wir gemeinsam mit dem Fachbeirat des Kulturgremiums ein Schwerpunktjahr, das sich nicht als singuläres Event versteht, sondern als strukturgebender Prozess, der bestehende Praktiken sichtbar macht, vernetzt und nachhaltig stärkt.
Mehr Information hier.
09. Mai bis 22. November 2026
Für den Österreichischen Pavillon führt die Performance-Künstlerin Florentina Holzinger ihre Recherche zum Element Wasser weiter und setzt diese zusammen mit der Kuratorin Nora-Swantje Almes erstmals als Inszenierung im Ausstellungsraum um. Wie stets bei Florentina Holzinger steht ein feministischer Zugang zu den Motiven im Mittelpunkt.
Auch für Venedig erforscht sie verschiedene Modi weiblicher Repräsentation und das Potenzial weiblicher Körperlichkeit, indem sie ständig an deren Erweiterung und der Entdeckung neuer Möglichkeiten arbeitet.
10. und 11. Juli 2026
In diesem Jahr widmen wir uns der Improvisation - als künstlerische Praxis, als Form des Denkens, als Haltung gegenüber Unvorhersehbarem. Improvisation beginnt dort, wo nicht alles festgelegt ist: in der künstlerischen Intuition, in der BEreitschaft zu reagieren, im Vertrauen audf das, was entsteht. Sie öffnet Räume für das Unerwartete.
Am Freitag feiert Uno Stravagante Rituale von Marco Sau Welturaufführung, gefolgt von einem Gespräch rund um Kunst, Religion und Demokratie und einer Mitmach-Improvisation. Am Samstag wird das Gustav-Mahler-Komponierhäuschen mit Carola Dertnigs Symphony in Nylon und Musik von Susanna Gartmayer zur Bühne zeitgenössischer Kunst.
Mehr Infiormation hier.