CURATED BY. HYBRIDS / 2020
das Galerienfestival mit internationalen Kurator:innen in Wien
section.a: Projektleitung
Das Galerienfestival curated by widmet sich dieses Jahr unter dem Thema HYBRIDS der Auflösung der Grenzen von künstlerischer Praxis und ihren Handlungsfeldern. Beobachtend werden Ausstellungen kuratiert, die untersuchen, wo es interdisziplinäre künstlerische Praxis gab und inwieweit die Auflösung ihrer Definition mit dem Zeitgeschehen zu tun hat. HYBRIDS untersucht Werke, Konzepte und Praxisformen, die keiner klaren Definition unterliegen und Themen wie „non-binary“ und Genderfragen aufwerfen. Historisch wird die Entwicklung von Tanz, Performance und Film als künstlerisches Medium betrachtet und in zeitgenössische lyrische Formulierungen überführt. Die Themensetzung folgt der Aufgabe, Nicht-Definierbares zu definieren, Praxisformen zu vermischen und künstlerisches Handeln nicht als klare Struktur, sondern als hybride Form zu betrachten.
Das Festival 2020 erweitert sein Teilnehmer:innenfeld von ursprünglich 21 auf 24 Galerien und integriert eine Vielzahl an jungen Galerien in Wien.
Teilnehmende Galerien und eingeladene Kurator:innen in 2020:
Charim Galerie Wien / curated by Brigitte Huck
Crone Wien / curated by Jakob Lena Knebl
Croy Nielsen / curated by Christine Lehnert
EXILE Gallery / curated by Julius Pristauz
Felix Gauditz / curated by Richard Birkett & Taylor Le Melle
Gianni Manhattan / curated by James Lewis
Galerie Martin Janda / curated by Noit Banai
Galerie LisaKandlhofer / curated by Bonaventure Soh Bejeng Ndikung
Georg Kargl Fine Arts / curated by Alistair Hicks
Christine König Galerie / curated by Marina Fokidis
Krinzinger Projekte / curated by Erno Vroonen
Galerie Emanuel Layr / curated by Lili Reynaud-Dewar und Olga Rozenblum
Projektraum Viktor Bucher / curated by Gerard A. Goodrow
Mario Mauroner Contemporary Art Vienna / curated by Tilo Schulz & Seamus Kealy
Galerie Meyer Kainer / curated by Sarah Lucas & Kris Lemsalu
shore / curated by Chris Viaggio
Galerie nächst St. Stephan / curated by Hans Ulrich Obrist/ Friederike Mayröcker
Galerie Raum mit Licht/ curated by Heidrun Rosenberg
Gabriele Senn Galerie / curated by Adrian Buschmann
Galerie Steinek / curated by Susanne Rohringer
Sophie Tappeiner / curated by Lisa Long
VIN VIN Gallery / curated by Emily Watlington
Galerie Hubert Winter / curated by Chiara Vecchiarelli
Zeller van Almsick / curated by Kerstin von Gabain
Auftraggeber: ARGE Österreichische Galerien
PR-national: Studio Vincent, Vincent Bennett;
PR-international: BUREAU N, Silke Neumann
Grafik: Vandasye
Webdesign: treat agency
Partner:innen: Wirtschaftsagentur Wien
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wien Kultur, Bundeskanzleramt
© Fotos: Crone Wien, kunst-dokumentation, Arnau Oliveiras Segui, Charim Galerie Wien
Auftakt: 11. Februar 2026
Literatur ist mehr als nur Text. Sie ist ein sozialer Raum, ein Ort der Aushandlung, der Erinnerung und der Imagination. Sie entsteht im Schreiben, entfaltet sich im Lesen und gewinnt ihre gesellschaftliche Relevanz im Teilen, Diskutieren und Erfahren.
Vor diesem Hintergrund kuratieren wir gemeinsam mit dem Fachbeirat des Kulturgremiums ein Schwerpunktjahr, das sich nicht als singuläres Event versteht, sondern als strukturgebender Prozess, der bestehende Praktiken sichtbar macht, vernetzt und nachhaltig stärkt.
Auftaktveranstaltung
Mittwoch, 11.02.2026, 17:00
Robert-Musil-Institut
Bahnhofstraße 50, 1. Stock
9020 Klagenfurt / Celovec
Programmpräsentation
Christine Haupt-Stummer, Andreas Krištof, Doris Moser, Dominik Srienc
Eröffnung
Landeshauptmann Peter Kaiser
Kulturreferent des Landes Kärnten
Bookoskop
Bianca Braunshofer
Literarisch-Musikalische Intervention
Lena Kolter
26. bis 30. Jänner 2026
Nach ihrer Präsentation 2025 im kärnten-museum in Klagenfurt findet die Ausstellung Hinschaun! Poglejmo. nun eine Fortsetzung und wandert nach Ljubljana. Dort ist sie in der Nationalversammlung der Republik Slowenien zu sehen. Das freut uns sehr!
Hinschaun! Poglejmo. verknüpft die NS-Herrschaft in Kärnten mit Schauplätzen von Krieg, Repression und Massenmord in Norwegen, Polen, Slowenien, Kroatien und Italien. Die Ausstellung rückt Widerstand ebenso in den Fokus wie vergessene Tatorte, kontextualisiert Nachkriegsbiografien neu und nimmt die institutionelle Perspektive des Museums kritisch in den Blick. Wir fragen: Was ist geschehen? Wie wurde erinnert? Und was bedeutet das für unsere Gegenwart?
Nach Slowenien wandert ein Teil dieser Erzählung – und zwar jener, der Aspekte der NS-Herrschaft beleuchtet, die für die verwobene Geschichte Österreichs und Sloweniens besonders bedeutsam sind.
09. Mai bis 22. November 2026
Für den Österreichischen Pavillon führt die Performance-Künstlerin Florentina Holzinger ihre Recherche zum Element Wasser weiter und setzt diese zusammen mit der Kuratorin Nora-Swantje Almes erstmals als Inszenierung im Ausstellungsraum um. Wie stets bei Florentina Holzinger steht ein feministischer Zugang zu den Motiven im Mittelpunkt.
Auch für Venedig erforscht sie verschiedene Modi weiblicher Repräsentation und das Potenzial weiblicher Körperlichkeit, indem sie ständig an deren Erweiterung und der Entdeckung neuer Möglichkeiten arbeitet.
13. und 14. Juni 2025
Im Mittelpunkt steht die transformative Kraft des Zuhörens. Zuhören ist weit mehr als das passive Aufnehmen von Information - es ist ein aktiver Akt der Empathie, Solidarität und Mitgestaltung. Es eröffnet neue Perspektiven, fördert Wandel und Widerstand und fordert uns heraus, uns auf radikale Weise mit der Welt auseinanderzusetzen.
Wir freuen uns auf das 5. Mahler Forum für Musik und Gesellschaft!
Das vielfältige Programm beginnt mit einem musikalischen Parcours, der in der Uraufführung des an Tinkara Zupan ergangenen Kompositionsauftrags seinen Höhepunkt findet. Das Ensemble des Alma Mahler Musikvereins unter der Leitung von Alja Klemenc ist erneut für die musikalische Umsetzung verantwortlich. Unter dem Titel "Pingpong und Stille" treten Iris Dankemeyer und Martin Mettin in einen Dialog. Da es um gegenseitiges Zuhören geht, kommt das Publikum auch nicht zu kurz und darf sich auf Circle Singing mit Ivan Beaufils freuen. Beim Komponierhäuschen erwartet uns eine künstlerische Intervention von Toni Schmale.
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